|
|
| Pentachlorphenol (PCP) ist ein farbloser, geruchsloser,
kristalliner Feststoff. Die Substanz ist in Wasser schwer löslich,
löst sich aber gut in Alkohol, Laugen, Aceton und Äther. |
| Pentachlorphenol ist ein starkes Biozid und wird bzw.
wurde als Holz- Textil- und Leder- Konservierungsmittel sowie als
Desinfektionsmittel eingesetzt. |
| In Deutschland gibt es ein Verwendungsverbot für
PCP und seine Verbindungen (siehe Gefahrstoffverordnung, Gruppe aromatische
Chlorkohlenwasserstoffe) |
| In/An Gebäuden ist Pentachlorphenol (PCP) beispielsweise
zu finden: |
|
in Holzverkleidungen, Balken, Türen |
|
in Holzböden, Fenstern, Möbel |
|
in Dachstühlen, Holzkonstruktionen |
|
in Markisen, Zelten |
|
in verwendeten Klebstoffen, Farben und Lacken |
| Nachweis: Material und/oder
Staubproben sowie Raumluftmessungen |
| Gesundheitsgefährdung: |
| Einatmen, Verschlucken oder die Aufnahme über die
Haut kann zu Gesundheitsschäden führen |
|
Reizt die Atemwege, Verdauungswege, Augen und
Haut |
|
|
kann Gesundheitsstörungen wie Leberschaden,
Nierenschaden, Blutbildveränderungen, Nervenschaden und Blutbildveränderungen
sowie Knochenmarksschäden verursachen |
|
|
Verdachtsmomente eine Erbgut verändernde
Wirkung von PCP bestehen |
|
PCP ist im Tierversuch fruchtschädigend! |
|
PCP ist im Tierversuch krebserzeugend! |
|
Sanierung: |
|
Entfernen der sog.
Primärquellen (PCP-haltige Bauteile) |
|
Beschichten |
|
Räumliche Trennung |
|
Reinigungsmaßnahmen |
| Die Verarbeitung Krebs erzeugender Gefahrstoffe ist
der zustänidgen Behörde (z.B. Gewerbeaufsicht) sowie der
Berufsgenossenschaft anzuzeigen. |
|