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        Schadstoffe: KMF (künstliche Mineralfaser)
Leistungen
:: Schadstoffsanierung
Schadstoffinformation:
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:: Entkernung
:: Demontagen
:: Brandschutz
:: Brandschadensanierung
:: RLT - Reinigung
 
Mineralwolle-Dämmstoffe bestehen aus verschieden dicken Glas-, Steinwolle- oder Schlackenfasern (künstlichen Mineralfasern), die mit Kunstharz gebunden und denen sehr geringe Mengen an Mineralölen zur Staubbindung zugegeben sind.
Die Herstellung, Vertrieb und Verwendung von Mineralwolle-Dämmstoffen, die krebsverdächtige Fasern freisetzen können, ist in Deutschland im Hochbau und in der Technischen Isolierung seit dem 01.06.2000 verboten.
In/An Gebäuden sind künstliche Mineralfasern beispielsweise zu finden:
- in Innenwänden/Leichtbauwänden,
- in Akustikdecken
- in Fußböden
- in mineralfaserhaltigem Putz
- im Dachausbau
- im Brandschutz, z.Bsp. im Fassadenbau oder für Isolierungen
- vor allem als Dämmstoff, überwiegend in der Bauindustrie zur Wärme- und Schalldämmung
- im baulichen Brandschutz.
Gesundheitsgefährdung:
Eine gesundheitsschädigende Wirkung kann bei KMF durch Einatmen auftreten. Vor allem dann, wenn die Fasern kritische Abmessungen aufweisen: Länge > 5 µm, Durchmesser < 3 µm, Länge: Durchmesser > 3 : 1.
Ähnlich wie bei Asbest wirken sie dann krebserzeugend. Auch im Feinstaubbereich, bei Faserlängen > 1 µm, sind sie besonders schädlich für die Lunge. Bei Hautkontakt können können KMF Juckreiz auslösen.
Nachweis: Inaugenscheinnahme, Material und/oder Staubproben sowie Raumluftmessungen
Der Umgang mit krebserzeugenden Gefahrstoffen ist der zuständigen Behörde (Gewerbeaufsicht) sowie der Berufsgenossenschaft anzuzeigen.
Für den Einbau dürfen nur noch Produkte verwendet werden, die als gesundheitlich unbedenklich gelten.